Verfahrenstechnikstudium – Verfahrenstechnik studieren

Verfahrenstechnik

Das Verfahrenstechnikstudium bietet vielfältige Perspektiven in Deutschland, insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern. Mit über 650 Hochschulstandorten und mehr als 20.000 Studienangeboten ist es wichtig, den Überblick zu behalten. Das Verfahrenstechnikstudium beschäftigt sich mit grundlegendem Wissen aus Chemie, Biologie, Mathematik und Physik. Es kombiniert Maschinenbau mit chemischen und technisch-physischen Prozessen.

Ein Praxissemester und die Möglichkeit zur Spezialisierung in Masterstudiengängen bieten eine praxisnahe Ausbildung. Das Studium kann in Vollzeit, dual oder berufsbegleitend als Fern- oder Präsenzstudium absolviert werden. Die Berufsaussichten nach dem Verfahrenstechnikstudium sind vielfältig und reichen von der chemischen Industrie über die Lebensmittelindustrie bis hin zum Umweltschutz. Das Einstiegsgehalt liegt in der Regel zwischen 2.500 und 3.500 Euro brutto im Monat.

Studieninhalte und Schwerpunkte im Verfahrenstechnikstudium

Das Verfahrenstechnikstudium vermittelt ein breites Fachwissen und verbindet mathematisch-naturwissenschaftliche Inhalte mit ingenieurtechnischem Know-how. Zu den möglichen Studieninhalten gehören Mathematik, Physik, Chemie, Thermodynamik, Strömungsmechanik, Elektrotechnik, Technische Mechanik, Konstruktionslehre, Werkstoffkunde, chemische Verfahrenstechnik, mechanische Verfahrenstechnik, Prozess- und Anlagentechnik sowie Umwelttechnik.

Das Studium kann von Anfang an mit einem Schwerpunkt wie Umwelttechnologie verbunden werden. Hochschulen bieten oft die Möglichkeit, individuelle Studienschwerpunkte zu wählen, z. B. Bio- und Umwelttechnik, Regenerative Energien, Energietechnik oder Anlagentechnik.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über einige mögliche Studieninhalte und Schwerpunkte im Verfahrenstechnikstudium:

Studieninhalte Schwerpunkte
Mathematik Umwelttechnologie
Physik Bio- und Umwelttechnik
Chemie Regenerative Energien
Thermodynamik Energietechnik
Strömungsmechanik Anlagentechnik
Elektrotechnik
Technische Mechanik
Konstruktionslehre
Werkstoffkunde
chemische Verfahrenstechnik
mechanische Verfahrenstechnik
Prozess- und Anlagentechnik
Umwelttechnik

Das Verfahrenstechnikstudium bietet somit eine breite Palette an Studieninhalten und ermöglicht Studierenden, ihre Interessen und Stärken durch individuelle Schwerpunktsetzung zu vertiefen.

Studieninhalte und Schwerpunkte im Verfahrenstechnikstudium

Zugangsvoraussetzungen und Numerus Clausus (NC) im Verfahrenstechnikstudium

Das Verfahrenstechnikstudium eröffnet vielfältige Karrieremöglichkeiten, daher ist es wichtig, die Zugangsvoraussetzungen für dieses Studienfach zu kennen. In der Regel wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder ein gleichwertiger Abschluss benötigt. Auch die fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife (Fachabitur) können als Zugangsberechtigung dienen. Je nach Hochschule kann auch eine berufliche Qualifikation ausreichend sein.

Ein weiteres Kriterium für das Verfahrenstechnikstudium ist in vielen Fällen ein Grundpraktikum von mindestens sechs Wochen. Dieses Praktikum dient dazu, erste praktische Erfahrungen im Studienfeld zu sammeln und das Interesse am Fach zu vertiefen. Eine fachliche Vorbildung in den Bereichen Technik oder Ingenieurwissenschaften ist ebenfalls von Vorteil. Oft wird ein erster Hochschulabschluss mit mindestens 180 ECTS-Credits in einem thematisch verwandten Fachbereich gefordert.

Im Unterschied zu anderen Studiengängen wird der Numerus Clausus (NC) im Verfahrenstechnikstudium häufig nicht angewendet. In den letzten Jahren gab es nicht einen großen Ansturm auf das Verfahrenstechnikstudium, wodurch die Hochschulen in der Regel keine Beschränkungen in Form von NC setzen. Dies bedeutet, dass die Studienplätze in der Regel nicht begrenzt sind und jeder Interessierte mit den erforderlichen Zugangsvoraussetzungen einen Studienplatz erhalten kann.

Zugangsvoraussetzungen und Numerus Clausus im Verfahrenstechnikstudium

Table: Zugangsvoraussetzungen im Verfahrenstechnikstudium

Zugangsvoraussetzung Voraussetzung
Allgemeine Hochschulreife (Abitur) Erfolgreicher Abschluss der allgemeinen Hochschulreife
Fachgebundene Hochschulreife Erfolgreicher Abschluss der fachgebundenen Hochschulreife
Fachhochschulreife (Fachabitur) Erfolgreicher Abschluss der Fachhochschulreife
Berufliche Qualifikation Geeignete abgeschlossene Berufsausbildung oder berufliche Weiterbildung
Grundpraktikum Mindestens sechs Wochen Praktikum im Verfahrenstechnik-Bereich
Erster Hochschulabschluss Mindestens 180 ECTS-Credits in einem verwandten Fachbereich

Studienformen und Dauer im Verfahrenstechnikstudium

Das Verfahrenstechnikstudium bietet verschiedene Studienformen, um den individuellen Bedürfnissen der Studierenden gerecht zu werden. Die gängigste Option ist das Vollzeitstudium, bei dem die Studierenden die Regelstudienzeit von 6 bis 7 Semestern absolvieren. Diese Form des Studiums ermöglicht eine intensivere Auseinandersetzung mit den Studieninhalten und bietet die Möglichkeit, sich vollständig auf das Studium zu konzentrieren.

Weitere Studienformen im Verfahrenstechnikstudium sind das duale Studium und das berufsbegleitende Studium. Beim dualen Studium absolvieren die Studierenden sowohl theoretische Phasen an der Hochschule als auch praktische Phasen in einem Unternehmen. Dies ermöglicht eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis und bietet den Studierenden die Möglichkeit, frühzeitig Berufserfahrung zu sammeln.

Das berufsbegleitende Studium richtet sich an Berufstätige, die ihr Fachwissen erweitern oder sich für höhere Positionen qualifizieren möchten. Dabei können sie das Studium entweder in Form eines Fernstudiums absolvieren oder berufsbegleitend an einer Präsenzhochschule studieren. Diese Studienform ermöglicht es den Studierenden, Beruf und Studium miteinander zu vereinbaren und flexibel zu bleiben.

Die Dauer des Verfahrenstechnikstudiums variiert je nach gewählter Studienform. Im Master-Studium dauert es in der Regel 3 bis 4 Semester, während das Bachelor-Studium 6 bis 7 Semester in Anspruch nimmt. Ein Praxissemester ist häufig verpflichtend und bietet den Studierenden die Möglichkeit, ihr erlerntes Wissen in der Praxis anzuwenden und erste Berufserfahrung zu sammeln. Auch ein Auslandssemester kann im Verfahrenstechnikstudium integriert werden und bietet den Studierenden die Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben.

Fazit

Das Verfahrenstechnikstudium bietet eine praxisnahe Ausbildung und eröffnet vielfältige Karrieremöglichkeiten in verschiedenen Branchen. Absolventen haben gute Berufsaussichten in Bereichen wie der chemischen Industrie, der Lebensmittelindustrie, der Pharmaindustrie, dem Umweltschutz, der Energieversorgung und der Papierindustrie.

Verfahrenstechniker können in unterschiedlichen Aufgabengebieten tätig sein, darunter Planung und Entwicklung, Betrieb und Produktion, technische Überwachung, Forschung und Entwicklung, Gerätebau, Anwendungstechnik, Einkauf und Vertrieb. Die vielfältigen Einsatzgebiete ermöglichen es Verfahrenstechnikern, ihre Stärken und Interessen zu nutzen und sich weiterzuentwickeln.

Das Einstiegsgehalt als Verfahrenstechniker variiert je nach Branche, Tätigkeitsfeld und Unternehmensgröße. In der Regel liegt das Gehalt zwischen 2.500 und 3.500 Euro brutto im Monat. Mit zunehmender Berufserfahrung und Spezialisierung können sich die Verdienstmöglichkeiten weiter verbessern.

Insgesamt bietet das Verfahrenstechnikstudium eine solide Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn und ermöglicht Absolventen, in interessanten und zukunftsträchtigen Branchen tätig zu sein.

Quellenverweise